Findlinge

Diese Seite richtet sich an alle, die ein mutterloses oder verletztes Eichhörnchen im Wald gefunden haben und nun Rat bei der weiteren Vorgehensweise suchen. Die Tipps zur Aufzucht entnimmst du bitte der Seite „Handaufzucht“ – das macht keinen Unterschied.

Ich will dich auf dieser Seite  über die gesetzlichen Vorgaben informieren und bei der Erledigung des Papierkrieges helfen.
Du bist verpflichtet das Eichhörnchen bei deiner zuständigen Behörde zu melden. Dafür steht weiter unten ein Formular bereit. Die zuständigen Ämter für dich sind die Naturschutzbehörde und/oder das Regierungspräsidium. Die für dich zuständige Stelle kannst du auf deinem Rathaus erfragen. UND: Keine Angst – durchweg alle Behörden sind sehr hilfsbereit und freundlich! Auch für die Abmeldung bei erfolgreicher Aufzucht und späterer Auswilderung kannst du dieses Formular verwenden.

Lieber so .....
... als so !

Sollte ein Eichhörnchen aus diversen Gründen (wie zum Beispiel Blindheit, Fehlprägung, Missbildungen etc.) nicht mehr auszuwildern sein, so darfst du es unter Umständen dauerhaft halten, soweit die Mindestanforderungen erfüllt (ausreichend große Voliere etc.) sind. Auch für diesen Gang findest du hier das passende Formular.

Herkunftsbestätigung

Bestandsveränderungsanzeige

Dieses Eichhörnchen wurde in einem Ameisenhaufen gefunden und ist ( durch die Ameisensäure) erblindet.

SO EIN TIER AUSZUWILDERN MACHT WENIG SINN !

Wer einmal ein Eichhörnchen aufgezogen hat, der möchte es vielleicht wieder tun. Das würde dann allerdings bedeuten dass man als staatlich anerkannte Auffangstation dient und dies erfordert unter Umständen einen Sachkundenachweis (!), den man auf dem Veterinäramt erbringen kann. Voraussetzung hierfür ist ein tadelloses polizeiliches Führungszeugnis.

Ein letztes Wort

Falls du Kinder hast, so vergesse nicht sie an dem wunderbaren Gefühl ein Leben gerettet zu haben teilhaben zu lassen. Kinder haben oft einen besonders guten Draht zu Tieren und werden das Erlebnis einer Aufzucht ein Leben lang nicht vergessen.

 

Außerdem glaube ich fest daran Kinder für Tiere und die Natur sensibilisieren zu können, wenn sie aktiv an einer solchen Aufzuchtsaktion mitmachen dürfen. 

Wer einmal einen solchen Kobold gestreichelt hat bremst für jedes Hörnchen 😉

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